Vegane Eiweißquellen – Top 10 pflanzliche Lebensmittel

13.05.2019

Mit Proteinen verbinden viele Menschen tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milchprodukte und bringen eine vegane Ernährung eher mit Proteinmangel in Verbindung. Ein genauer Blick auf die pflanzlichen Lebensmittel zeigt jedoch: Sie sind nicht nur reich an Proteinen, sondern liefern uns auch noch andere wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Aus diesem Grund können sie als perfekter Begleiter für einen sportlichen und aktiven, veganen Lifestyle angesehen werden.

Vegane Proteinquellen: Worauf muss ich achten?

Es gibt natürlich auch bei pflanzlichen Lebensmitteln Unterschiede hinsichtlich des Proteingehalts: Während Obst, Gemüse und Sprossen eher proteinarm sind, stecken in Hülsenfrüchten, Getreide, Nüssen und Saaten regelrechte Proteinbomben. So begeistert vor allem Soja-Protein nicht nur mit einem hohen Proteingehalt, sondern unterstützt mit einem vollständigen Aminosäureprofil auch noch optimal deinen Muskelaufbau. Bei veganen Eiweißquellen gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten.

Vegane Proteinquellen kombinieren

Veganen Lebensmitteln wird – im Gegensatz zu tierischen Lebensmitteln – oft unterstellt, dem Körper nicht ausreichend Protein zur Verfügung zu stellen und somit deinen Körper und deine Muskeln nicht ausreichend zu versorgen. Das liegt daran, dass tierische Produkte alle benötigten essentiellen Aminosäuren enthalten, während die meisten pflanzliche Produkte besonders viel von einer oder mehreren Aminosäuren aufweisen.

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Die einfache Lösung: Achte auf eine ausgewogene Ernährung, indem du verschiedene vegane Eiweißquellen zu dir nimmst. Denn auch als sportlich aktiver Veganer kannst du mit der richtigen Proteinkombination an die biologische Wertigkeit  von tierischen Proteinquellen herankommen.

Die Kombination aus zwei oder mehr Nahrungsmitteln mit unvollständigen Proteinen bildet komplementäre Proteine, die dich mit einer ausreichenden Menge an essentiellen Aminosäuren versorgt. Stell dir das Ganze als eine Art Baukasten-System vor, bei dem du die Lebensmittel miteinander kombinierst, die sich in ihrem Proteingehalt ergänzen.

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  • Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Soja und Erdnüsse sind arm an schwefelhaltigen Aminosäuren wie Cystein und Methionin. Dafür verfügen sie über einen höheren Lysin-Gehalt als Getreide und sind reich an Isoleucin.
  • Nüsse und Samen sind reich an Arginin und sauren Aminosäuren wie Asparaginsäure und Glutaminsäure, dafür verfügen sie über wenig bis gar kein Threonin und Tryptophan. Gering ist auch der Anteil an Lysin und schwefelhaltigen Aminosäuren.
  • Gemüse und Früchte haben insgesamt nur einen geringeren Eiweißgehalt. Einige Sorten enthalten zudem nur einen niedrigen Gehalt an Lysin (stärkehaltiges Gemüse), Leucin, Threonin und schwefelhaltigen Aminosäuren (Obst).

Eine gute Kombination pflanzlicher Proteinquellen wäre zum Beispiel Getreide und Hülsenfrüchte – also etwa Reis und Bohnen. Während Getreide reich an der schwefelhaltigen Aminosäure Methionin ist und wenig Lysin enthält, sind Hülsenfrüchte arm an Methionin und reich an Lysin. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung mit einer Kombination aus verschiedenen veganen Proteinquellen und mit einer bedarfsgerechten Protein- und Energiezufuhr liefert dir also auch als veganer Sportler eine ausreichende Menge an essentiellen Aminosäuren.

So berechnest du eine ausgewogene, proteinreiche vegane Ernährung

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der Proteinbedarf von einem gesunden Erwachsenen am Tag bei etwa 0,83 g/kg Körpergewicht. Eine Person, die ungefähr 75 kg wiegt, müsste demnach am Tag etwa 60 g Protein zu sich nehmen – ohne Berücksichtigung der sportlichen Aktivität. Aber ist es auch als Veganer möglich eine ausreichende Proteinmenge zu sich zu nehmen, um Muskeln aufzubauen? Wenn du sportlich aktiv bist und an einem gezielten Muskelaufbau arbeitest, kann dein Proteinbedarf auch schon mal auf 1,4 bis 2 g/kg Körpergewicht pro Tag steigen.
Wenn du deinen Proteinbedarf individuellen schnell und einfach berechnen willst, dann hilft dir der MaxiNutrition Protein-Coach  dabei.

Top 10 – die besten veganen Eiweißquellen

Diese Auswahl an veganen Lebensmitteln ist besonders proteinreich und bereichert deinen Speiseplan garantiert.

  1. Seitan (bis zu 28 g Eiweiß pro 100 g) ist der Spitzenreiter unter den veganen Proteinquellen. Der Fleischersatz aus Weizeneiweiß (Gluten) ist besonders vielseitig: Du kannst ihn in Würfeln oder Scheiben anbraten und daraus Geschnetzeltes oder Bolognese herstellen.
  2. Nüsse und Kerne (bis zu 22 g Eiweiß pro 100 g) sind vielseitig einsetzbar. Du kannst z. B. morgens eine Handvoll in deinen Porridge streuen oder abends angeröstet als Topping auf den Salat geben. Mandeln sind unter den Kernen übrigens Spitzenreiter.
  3. Tempeh (bis zu 20 g Eiweiß pro 100 g) wird, ähnlich wie Tofu, aus Soja hergestellt. Allerdings wird in diesem Fall die ganze Sojabohne verarbeitet und nicht nur Sojamilch. Tempeh wird mariniert, angebraten und hat einen herzhaften Geschmack.
  4. Tofu (bis zu 18 g Eiweiß pro 100 g) gibt es mittlerweile in allen erdenklichen Variationen: Aufschnitt, Gehacktes, Wurst und vieles mehr. Grundsätzlich gilt: Feste Tofusorten sind proteinreicher.
  5. Haferflocken (bis zu 13 g Eiweiß pro 100 g) enthalten überraschend viel Protein. Sie sind echte Alleskönner für dein Frühstück und sättigen dabei noch hervorragend. Kein Wunder also, dass sie gerne für Porridge verwendet werden.
  6. Linsen (bis zu 12 g Eiweiß pro 100 g) sind eiweißreiche Hülsenfrüchte und echte Klassiker in der Küche. In Suppen und Eintöpfen oder als Salat schmecken sie ausgezeichnet.
  7. Bohnen (bis zu 9 g Eiweiß pro 100 g) schmecken als Beilage, im Sojachili oder als Püree. Vor allem die Kidneybohne ist reich an Proteinen.
  8. Kichererbsen (bis zu 9 g Eiweiß pro 100 g) zeichnen sich durch einen hohen Anteil essentieller Aminosäuren aus und schmecken als ganze Bohne oder als Mus.
  9. Quinoa (bis zu 4,4 g Eiweiß pro 100 g) ist ein sogenanntes Pseudogetreide. Du kannst es wie Reis als Beilage einsetzen, zu Bratlingen formen oder backen.
  10. Brokkoli (bis zu 3 g Eiweiß pro 100 g) ist nicht nur proteinreich, sondern auch noch kalorienarm und reich an Vitamin C und K.
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Vegane Eiweißlieferanten von MaxiNutrition

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