Massephase Training mit Simon Beuttler: Was du beim Training beachten solltest

27.12.2018

Schlechte Laune? Schnell frustriert? Keine Motivation zum Training? Die Tage, an denen die Stimmung am Boden ist und wir auf nichts Lust haben, kennen wir alle. Aber kein Grund zum Verzweifeln: Wenn du das nächste Mal down bist, kannst du dir beim Essen etwas Gutes tun. Denn sogenannte Mood Foods sind richtige Stimmungsmacher: Sie sorgen für gute Laune und motivieren dich dadurch auch wieder zum Sport.

Worauf du bei deiner Ernährung für die Massephase achten solltest

Was ist eigentlich Mood Food?

Der englische Begriff „Mood Food“ bedeutet übersetzt so viel wie Stimmungs-Essen und steht für Lebensmittel, die sich positiv auf unsere Stimmung auswirken können. Wenn der Körper nicht die richtigen Nährstoffe bekommt, fühlen wir uns häufig schlapp und unmotiviert. Mehr noch – es kann zu Konzentrationsstörungen und sogar Stimmungsschwankungen kommen. Gesundes Mood Food hingegen wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus, indem es die Ausschüttung von Glückshormonen fördert. Ein gesundes und leckeres Essen kann also für gute Laune und mehr Motivation sorgen. Aber welche Lebensmittel gehören zum Mood Food und was genau passiert eigentlich in unserem Körper, wenn wir die Glücklichmacher essen?

Wie funktioniert Mood Food?

Glücksgefühle kommen nicht aus heiterem Himmel: In unserem Gehirn sorgt der Neurotransmitter Serotonin dafür, dass wir uns glücklich fühlen. Neben Dopamin und Endorphinen gilt Serotonin als "Glückshormon". Es ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, beispielsweise in Bananen oder in Schokolade. Also einfach serotoninhaltige Lebensmittel essen und glücklich sein? Ganz so leicht ist es leider nicht: Zwar nehmen wir Serotonin mit der Nahrung auf, allerdings kann der Botenstoff die „Blut-Hirn-Schranke“ – eine Barriere zwischen Blutkreislauf und zentralem Nervensystem, nicht überwinden.

Aber keine Sorge: Du kannst die Serotoninbildung im Körper dennoch fördern und zwar, indem du die essentielle Aminosäure L-Tryptophan über deine Nahrung aufnimmst. Der Eiweiß-Baustein Tryptophan ist eine Vorstufe von Serotonin und gelangt ohne Probleme durch die Blut-Hirn-Schranke. Um den Serotoninspiegel zu erhöhen, empfehlen sich daher auch eiweißreiche Lebensmittel, die unseren Körper mit reichlich Tryptophan versorgen.

Tipp: Um Tryptophan besser aufnehmen und verwerten zu können, ist eine höhere Insulinkonzentration im Blut vorteilhaft. Die Ausschüttung von Insulin wird durch Kohlenhydrate angekurbelt. Das ideale Mood Food kombiniert daher einen hohen Tryptophan-Gehalt mit komplexen Kohlenhydraten.

Mood Food – welche Lebensmittel zählen dazu?

Bei Rezepten oder bei Nährstoffangaben auf Verpackungen finden sich zwar meist Angaben zum Proteingehalt oder zu Kohlenhydraten, aber nur selten zum Tryptophan-Gehalt. Hier findest du eine Liste mit Lebensmitteln, die die Bezeichnung Mood Food wirklich verdienen. Im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung können sie einen positiven Einfluss auf deine Stimmung haben.

Mood Food: Bananen

In Bananen sind sowohl Serotonin als auch die Aminosäure Tryptophan enthalten – immerhin 18 mg pro 100 g . Und da süße Bananen super schmecken, sind sie ein erstklassiges Mood Food. Für eine Extra-Portion Eiweiß kombiniere Bananen zum Beispiel mit Magerquark oder Joghurt.

Mood Food: Chili

Getrocknete Sojabohnen enthalten 450 mg Tryptophan pro 100 g1 – auch Veganer müssen also auf Mood Food nicht verzichten! Für vegane Sportler und für den gezielten Muskelaufbau bieten sich leckere Soja Protein Shakes an.

Mood Food: Fisch

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